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Ergster Schwimmer startete auf den European Para Youth Games im finnischen Pajulahti erstmals im Nationaltrikot

Äußerst erfolgreiches Debüt für Maurice Wetekam

Ergster Schwimmer startete auf den European Para Youth Games im finnischen Pajulahti erstmals im Nationaltrikot

Nur zwei Wochen nach dem bisherigen Saisonhöhepunkt, der internationalen deutschen Meisterschaft in Berlin, ging es in der vergangenen Woche für den 13jährigen Ergster spannend weiter. Er reiste als Teil der deutschen Jugendauswahl vom 24.6. bis 1.7. zu den europäischen Para Jugendspielen nach Finnland. Hier traten von der Eröffnungsfeier am Donnerstag bis zur Abschlussfeier am Sonntag fast 400 jugendliche Athleten aus 27 Nationen u.a. in den Sportarten Leichtathletik, Judo, Tischtennis, Rollstuhlbasketball und Schwimmen gegeneinander an.

Maurice Wetekam startete in 5 verschiedenen Disziplinen, wobei er nicht nur 4 zum Teil sehr deutliche neue persönliche Bestzeiten aufstellen konnte, sondern auch 3 von 4 möglichen Finalteilnahmen erreichte. Darüber hinaus trat er noch 2x als Mitglied der deutschen Mixed Staffeln an, so dass das Programm an den beiden Wettkampftagen der Schwimmer mit 10 Starts für ihn sehr straff getaktet war.

Der Lohn der Mühe bei seinem ersten internationalen Wettkampf im Ausland kann sich sehen lassen: er nimmt mit sagenhaften 3 Gold-, 1 Silber- und 1 Bronzemedaille einen kompletten Medaillensatz von Helsinki mit nach Schwerte!

Hier steht jetzt erst einmal eine kurze Regenerationsphase an, bevor es in den letzten Wochen der Sommerferien mit einem Trainingslager zur Vorbereitung auf die deutschen Kurzbahnmeisterschaften weitergeht.

Bericht zu den Südwestfälischen Langbahnmeisterschaften (29.06./30.06 2019) in Bochum

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Insgesamt 14 Schwimmerinnen und Schwimmer der SGE-Wettkampfmannschaft nahmen an den diesjährigen Südwestfälischen Meisterschaften auf der langen Bahn in Bochum teil. Die Athleten des Trainerteams um Cheftrainerin Trainerin Simone Dreston zeigten dabei, dass sie pünktlich zum Höhepunkt und Abschluss der Langbahnsaison in absoluter Topform waren, denn sie überzeugten dort mit überwiegend großartigen sportlichen Leistungen.

So standen am Ende neben einem Südwestfalenmeistertitel für Mariska Jamro (Jahrgang 2008) über die 200m Brust, weitere vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie insgesamt 41 neue persönliche Bestzeiten (PBZ) für ein starkes Ergster Team in der Bilanz.

Erstmals bei diesen Meisterschaften startberechtigt war der ungemein stark besetzte Jahrgang 2009 der SGE. Der einzige männliche SGE-Starter dieses Jahrgangs, Maximilian Stagis, konnte hier sein Talent über die Bruststrecken unter Beweis stellen und gleich zwei Mal auf das Podest schwimmen. Seiner tollen Silbermedaille über die 100m Brust in neuer PBZ von 01:42,02 min ließ er wenig später noch die Bronzemedaille über die 200m Brust, ebenfalls in neuer PBZ (03:42, 40 min), folgen. Seine weiblichen Teamkolleginnen des Jahrgangs 2009 waren ebenfalls in super Form nach Bochum gereist. Allen voran Lina Smyczynski, die bei ihren sieben Starts immer PBZ schwamm und und sowohl über die 100m Rücken (01:31,74 min) als auch über die 200m Lagen (=3:17,52 min) auf dem umjubelten Bronzerang landete. Dorthin schaffte es auch Leonie Weber, denn sie erwischte über die 200m Rücken ein tolles Rennen und freute sich nach neuer PBZ von 03:14,25 min über ihre erste südwestfälische Einzelmedaille. Einige Male unter die Top 5 schwammen Daria Riemer ( 200m Lagen und 100m Freistil) und Mia Schulte ( 100m Rücken, 200m Rücken, 200m Freistil), die beide auch einige neue PBZ erzielten. Marla Giele beendete ihr erstes Rennen über die 200m Brust auf der Langbahn schließlich als zufriedene Achte.

Die erfolgreichste Ergster Starterin war einmal mehr Mariska Jamro aus dem Jahrgang 2008. Mit insgesamt sechs neuen PBZ bei ihren sieben Starts legte sie den Grundstein für ihre erfolgreiche Medaillenjagd. Am Ende standen neben dem Titel über die 200m Brust noch zwei mal Silber über die 100m Freistil und die 200m Lagen sowie zwei Mal Bronze über die 100m Brust und die 100m Rücken. Eine klasse Bilanz. Ihre Mitstreiterin in diesem Jahrgang, Luisa Pohlmann zeigte ebenfalls einen starken Wettkampf und verbesserte sowohl über die 100m Brust (1:40, 24 min) als auch über die 200m Brust (03:34,08 min) ihre PBZ deutlich.

Julian Köhler vetrat die SGE-Farben im Jahrgang 2006 ebenfalls sehr gut und schwamm über die 100m Brust in neuer PBZ (01:30,26 min) auf einen guten 7. Platz.

Im Jahrgang 2005 konnte Kim Ißbrücker über 50m (32,37 sek) und 100m Freistil (01:13,54 min) zwei starke neue PBZ erzielen. Hannah Pohlmann schwamm drei neue PBZ bei ihren vier Starts und freute sich am meisten über einen starken fünften Platz über die 100m Brust in neuer PBZ von 01:27, 74 min. Milena Droll verletzte sich leider kurz vor den Titelkämpfen und brach die Wettkämpfe unter starken Schmerzen nach dem ersten Start ab.

Jannis Malz war diesmal der einzige SGE-Starter im Jahrgang 2004. Er zeigte einen tollen Auftritt über die 100m Schmetterling und freute sich über den Gewinn der Silbermedaille in 01:10,99 min. Über die 100m und 200m Rücken verpasste er als Vierter nur knapp weiteres Edelmetall.

Für den Start über die 50m Freistil hatte sich im Jahrgang 2003 Mehrshad Akbari qualifiziert. ER zeigte auch diesmal seine guten Sprinterqualitäten und schlug in neuer PBZ von 29,28 sek an.

Jamro rockt Deutsche Meisterschaften

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19. Platz im Mehrkampf

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass Sportler oder Sportlerinnen aus dem größten Sportverein der Ruhrstadt Schwerte - der SG Eintracht Ergste - an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. 

Die Wettkampfabteilung der Ergster Schwimmerinnen und Schwimmer hat es jedoch geschafft eine Athletin zu entsenden: Mariska Jamro ist ihr Name, noch keine 11 Jahre ist sie! In ihrer sportlichen Vita kann sie seit dem letzten Wochenende den Eintrag „Erfolgreiche Teilnehmerin an Deutschen Meisterschaften“ vermerken. 

Gemeldet zu den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf waren insgesamt 200 Sportlerinnen und Sportler des Jahrgangs 2008, um nach 3 Wettkämpfen (50m Beine, 100m, 200m) in den Lagen Schmetterling, Rücken, Brust oder Kraul sowie 400m Freistil und 200m Lagen für alle Athleten den/die Deutsche Meister/in zu ermitteln. 

 

Jamro musste wenig von Ihrer langjährigen Trainerin Simone Dreston motiviert werden. In vier der fünf Disziplinen erzielte sie persönliche Bestzeiten. Los ging es Freitag mit der langen Strecke über 400m Freistil. In einer Zeit von 5:46,35 min startete sie gut in den Wettkampf. 

Der Samstag stand ganz im Zeichen der für den Mehrkampf gewählten Schwimmarten; im Fall von Jamro die Lage Brust. Zunächst ging es auf die Strecke 50m Brust-Beine (bei der lediglich die Beinbewegung in der jeweiligen Lage ausgeführt wird). Hier sprang mit 51,92 min zwar keine Bestzeit heraus, jedoch ein guter 17. Platz! Nach viel Beinarbeit folgte über 100m Brust erneut eine Bestzeit mit 1:30,22 min (16. Platz). Ebenfalls noch am Samstag ging es auf die 200m Strecke, die Jamro mit 3:10,13, persönlicher Bestzeit und einem tollen 12. Platz abschloss. 

Auf der Basis der Zwischenergebnisse nach vier Wettkämpfen wurde am Ende des zweiten Wettkampftages das Meldeergebnis für die abschließenden 200m Lagen am Sonntag erstellt. So ergeben sich in jeder Schwimmart Finalläufe der Athleten, um ggf. mit den direkten Konkurrenten um Platzierungen zu kämpfen. Mit 2:56,72 min gelang dies Jamro erneut sehr gut. In Summe schloss sie die Deutschen Meisterschaften mit einen überragenden 19. Platz ab.

Bericht zum Wiesental-Pokal in Bochum (14. + 15.06.19)

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Mit einer kleinen Delegation von 5 Schwimmerinnen und Schwimmern nahm die SGE-Wettkampfmannschaft am gut besetzten Wiesentalpokal des SV Blau-Weiß Bochum teil. 

Bei besten äußeren Bedingungen feierte man einige starke Strecken-Premieren, Medaillengewinne und neue persönliche Bestzeiten (PBZ)  auf der 50m Bahn des toll gelegenen Wiesentalfreibades. 

Luisa Pohlmann (Jahrgang 2008) feierte eine starke Premiere über die 800m Freistil. Hatte sie vor dem Start großen Respekt vor dieser Strecke, so war dieser mit dem Start quasi verflogen und Luisa kam direkt gut in das Rennen hinein. Nach sehr schnellen ersten 100 Metern fand sie einen guten Rhythmus und beendete das Rennen nach 13:18,48 min auf einem eigentlich undankbaren vierten Platz, mit dem sie an diesem Tag allerdings sehr zufrieden sein konnte. 

Anna Weihl startete im selben Jahrgang zunächst über die 400m Feistil. Auch sie ging das Rennen sehr schnell und mutig an und auch sie wurde für ihren Mut belohnt, denn am Ende hat sie das Ziel, unter 7 min zu schwimmen nach 6:55, 43 min erreicht . Für diese starke Leistung wurde sie mit einer Bronzemedaille belohnt. Am nächsten Tag startete sie noch über die 200m Freistil und die 100m Brust. Auch wenn es jeweils knapp nicht zu neuen PBZ reichte, so konnte man mit ihrem Kampfgeist sehr zufrieden sein. 

Hannah Pohlmann und Kim Ißbrücker starteten im Jahrgang 2005 ebenfalls sehr erfolgreich. Kim Ißbrücker legte dabei gleich zwei erfolgreiche Premieren hin. Über die 400m Lagen konnte sie diese sogar direkt gewinnen, denn ihre Zeit von 07:16,29 min konnte die Konkurrenz nicht unterbieten. Über die 400m Freistil schwamm sie dann noch eine neue PBZ und schob sich damit auf den Silberrang. Bei ihrer Premiere über die 200m Schmetterling lieferte sie der Konkurrenz einen großen Kampf und wurde gute Vierte. 

Hannah Pohlmann ging das erste Mal über die 1500m Freistil an den Start. Auch sie hatte nach langer Verletzungs- und Wettkampfpause durchaus Respekt vor dieser Strecke, aber auch sie schwamm am späten Freitagabend ein couragiertes Rennen, fand schnell ein gutes Tempo und landete nach 21:05,91 min auf einem fantastischen zweiten Platz. Diesem ließ sie einen Tag später noch eine neue PBZ über die 200m Freistil und eine Bronzemedaille über die 100m Brust folgen. 

Der einzige männliche SGE-Starter, Emil Weihl (Jahrgang 2006), stand seinen weiblichen Teamkolleginnen in nichts nach und sammelte bei vier Starts gleich einen kompletten Medaillensatz. Dabei triumphierte auch er mit einer starken Zeit (06:39,73 min) über die 400m Lagen . Die Silbermedaille konnte Emil über die 200m Schmetterling gewinnen, die er in toller neuer PBZ von 03:31,01 min absolvierte und Bronze holte er über die 400m Freistil, ebenfalls in neuer PBZ von 05:45, 88 min. 

Zahlreiche Titel für Maurice Wetekam auf der IDM in Berlin

  • Medaillen
  • Brust

Ergster Schwimmer bei den internationalen deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Menschen mit Behinderung (IDM) in seinem Jahrgang ungeschlagen

Auch in diesem Jahr fand die IDM wieder in der SSE in Berlin statt. Und wie in den vergangenen Jahren waren neben den deutschen Startern zahlreiche internationale Schwimmer vertreten. Insgesamt traten 521 Athleten aus 54 verschiedenen Nationen, verteilt auf 79 Vereine und 37 Nationalmannschaften, gegeneinander an. Sie absolvierten sagenhafte 2765 Einzel- sowie 45 Staffelstarts, in denen an den 4 Wettkampftagen insgesamt 42 neue Weltrekorde aufgestellt wurden.

Schon am Donnerstag, dem ersten Wettkampftag, konnte der im Behindertensport für die SG Bayer startende Ergster Schwimmer glänzen. Sowohl über die 200 Freistil als auch über die 100 Brust gelang ihm jeweils in neuer persönlicher Bestzeit (PBZ) nicht nur der Sieg in seiner Altersgruppe (Jahrgang 2006, Jugend C), sondern auch das Erreichen der Jugendfinalläufe in der Jugend A-D. Über die 200F konnte er hier einen beachtlichen 12. Rang erzielen, über die 100B wurde ihm leider die Startberechtigung aufgrund eines Meldeverstoßes entzogen, was ihn die greifbar erscheinende Goldmedaille kostete. Dafür gelang es ihm mit seiner Mannschaft, in der 4x50 Lagen mixed Staffel gegen zahlreiche Nationalmannschaften einen mehr als beachtlichen 3. Platz zu erzielen, ein wenn auch im ersten Moment bescheidener Trost.

Am Freitag konnte Wetekam sich in seinem einzigen Start über die 100 Freistil mit einer um mehr als 3 Sekunden verbesserten Bestzeit den Sieg in der Jugend C mit weitem Vorsprung sichern. Eine Finalteilnahme erreichte er hier aufgrund des großen Teilnehmerfeldes mit zahlreichen erwachsenen Startern erwartungsgemäß aber nicht.

Das holte er dann am dritten Wettkampftag umso überzeugender nach. Er errang in seinen Vorläufen über die 50 Brust und 400 Freistil, in denen er seine PBZ um fast 12 Sekunden verbesserte, beide Titel in der Jugend C. In den nachmittags stattfindenden Jugendfinalläufen konnte er seine Leistung sogar nochmals verbessern: über die 400F verpasste er als 4. der Jugendwertung A-D das Podium noch knapp, über die 50B reichte es dann aber als 3. für sein erstes offenes Jugendpodium!